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Online Ausgabe 5/2017

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Schulstart-Sorgen



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Die Schulstart-Sorgen einer alleinerziehenden Mutter


Frau Daniela H. (Name geändert) ist Sorgen gewohnt. Vor allem, seit ihr Mann sie verlassen hat und in eine andere Stadt gezogen ist. Seit diesem Zeitpunkt ist sie alleinerziehende Mutter von drei Kindern – zwei Mädchen 13, 1½ und ein Bub 6 Jahre alt.

Es ist schwierig, Anneliese, Petra und Georg (Namen geändert) alleine zu erziehen, auch weil der Vater sich nicht kümmert, und es auch immer wieder Probleme mit den Unterhaltszahlungen gibt. Die einzige verlässliche Geldquelle ist die monatliche Mindestsicherung!

Beurteilt man die finanzielle Gesamtsituation so muss von Bedürftigkeit, ja von Armut und Not gesprochen wurden. Das ist für die Mutter und die beiden älteren Kinder sehr bedrückend.

Foto: Bub mit SchultüteDie ganz Kleine versteht die Situation zum Glück noch nicht. Aber auch sie bekommt die finanzielle Bedrängnis zu spüren, etwa in der Qualität der Lebensmittel.

An Arbeit kann Frau Daniela derzeit noch nicht denken: Zum einen ist ihr das wegen der drei Kinder nicht möglich, zum anderen hat die Gesamtsituation auch enorme gesundheitliche Probleme für die junge Frau nach sich gezogen: Einer Lungenembolie folgte eine Depression mit Angst und Panikattacken. Kurzzeitig stand sogar die Gefahr einer stationären, psychiatrischen Betreuung im Raum.

Doch die Talsohle scheint nun überwunden zu sein, und freilich ist es das Ziel von Daniela, wieder arbeiten zu gehen und so zumindest die finanzielle Situation ein wenig zu entschärfen. Die psychische Rehabilitation braucht noch ein wenig, aber dann sollte auch die ganz Kleine soweit sein, dass sie – zumindest zeitweise – in einer Krippe untergebracht werden kann.

Foto: MädchenAnneliese, die "Große", übernimmt dabei schon viel an Verantwortung und hilft ihrer Mutter schon sehr, das Leben hinzukriegen. Gerne und großartig macht sie das, die 13-Jährige.

Die finanziellen Probleme kann Daniela an sich schon kaum bewältigen! So war es ihr nicht mehr möglich, den fälligen Mietzahlungen pünktlich nachzukommen, was freilich die große Gefahr einer Delogierung mit sich bringt.

Und nun auch noch der Schulbeginn, der sie schon in der Vergangenheit in allergrößte finanzielle Bedrängnis brachte! Aber der heurige Schulbeginn ist ein ganz besonderer, wird doch der kleine Georg eingeschult. Der braucht alles neu: von der Schultasche, über Stifte, Mal-Utensilien, Sportsachen, neue Kleidung und Schuhe. Nichts, absolut nichts kann gestrichen werden.

Bei der "Großen" sind zwar viele Dinge gegeben, aber die, die neu anzuschaffen oder zu bezahlen sind, sind sehr teuer: Taschenrechner – wenn nicht sogar Computer – Projektwochen, Ausflüge, altersgemäße Kleidung und Schuhe, ...

Die psychische Krise gerade überwunden, bringen die großen Finanzsorgen neue Belastungen für Daniela. Und für sie würde sich die Stresssituation noch steigern, wenn ihre Lieblinge auf Grund ihrer Armut zu Außenseitern in der Klasse werden würden.

Foto: SchulsachenWenn RETTET DAS KIND einen Teil der Anfangskosten von je ca. 200 Euro übernimmt, dann bringt das für die Mutter und die Kinder eine deutliche Erleichterung. Anneliese kann gemein- sam mit ihren Freundinnen in die nächste Schulstufe starten, und der kleine Georg kann unter wesentlich besseren Bedingungen beginnen, die Schulbank zu drücken.

Lassen wir vier Menschen, die täglich mit ihrer Armut fertig werden müssen, nicht allein! Ermöglichen wir Anneliese, Petra und Georg einen "normalen" Schulanfang, auf den sie sich freuen können.