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Online Ausgabe 1/2017

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Betreutes Wohnen für behinderte Menschen



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Betreutes Wohnen für behinderte Menschen
– ein Riesenschritt in die Selbständigkeit

Symbolfoto: KlientinDie Geburt eines Kindes – vor allem des ersten – verändert in der Regel das Leben der Eltern eklatant, "kein Stein bleibt auf dem anderen". Wenn dies generelle Gültigkeit hat, so trifft das wohl für behinderte Kinder noch viel mehr zu, bedürfen sie doch normalerweise sehr viel länger der Obsorge der Eltern.

Doch was wird, wenn Mutter und Vater mehr und mehr ins Alter kommen? Was wird, wenn diese einmal die Obsorge für ihren Sohn/ihre Tochter nicht mehr tragen können, wenn diese selbst einmal nicht mehr sind?

Dieser Problemstellung hat sich RETTET DAS KIND nicht verschlossen, und nach langen und zum Teil schwierigen Gesprächen ist es gelungen, dass auch in Jennersdorf dem Wunsch der Eltern behinderter Menschen nach Errichtung einer entsprechenden Wohngemeinschaft Rechnung getragen wurde.

In dieser wohnen und leben seit November des Vorjahres sechs behinderte Menschen – ausgelegt ist sie für elf. Für die Eltern der KlientInnen ist das eine Riesenerleichterung und für die behinderten Menschen selbst ein Riesenschritt in die Selbständigkeit. RETTET DAS KIND betreibt diese Einrichtung, die auch für Franz und Berta (Namen geändert) das neue Zuhause ist, auf das sie ungemein stolz sind.

Beide werden schon seit langer Zeit in der Förderwerkstätte Jennersdorf betreut. Franz ist mittlerweile 53 Jahre alt, und er arbeitet in der Holzgruppe. Berta ist auch schon 30, sie ist in der Kreativgruppe der Förderwerkstätte beschäftigt.

Franz' Eltern sind schon vor einiger Zeit gestorben. Damals war es höchst schwierig eine geeignete Unterkunft für ihn zu finden. Schließlich ist er im Altenwohnheim gelandet, was dezidiert nicht der richtige Platz für ihn war. Seit November des Vorjahres ist er in der betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung untergebracht und fühlt sich dort pudelwohl. Obwohl vielleicht das Leben mühsamer für ihn geworden ist, wird er doch dort nicht nur umsorgt und betreut, sondern auch gefordert. Weitgehende Selbständigkeit im Rahmen seiner Möglichkeiten ist es, die ihm abverlangt wird.

Das gilt auch für Berta! Deren Eltern leben zwar beide noch, aber sie haben – gemeinsam mit Berta – entschieden, dass sie fortan in der RETTET DAS KIND – Wohneinrichtung wohnen und ihrer eigenen Wege gehen möge.

Foto: BWG Jennersdorf Finanziert wird der Betrieb dieser so wichtigen Einrichtung vom Land Burgenland. Aber für vieles muss RETTET DAS KIND aufkommen, was eine enorme finanzielle Belastung darstellt. So müssen wir etliche Möbel selbst bezahlen, und auch die Einrichtung der Gemeinschafts- und Zweckräume haben wir zu finanzieren. Ein geeignetes Fernsehgerät ist ebenso zu bezahlen, wie eine Stereoanlage, Waschmaschinen, Wäschetrockner, und, und, und. Unterm Strich fallen Kosten von ca. 90.000 Euro an, die wir tragen müssen und für die wir Ihre Hilfe brauchen.

Bitte unterstützen Sie uns dabei, dass wir Menschen, die unsere Hilfe brauchen, um weitgehend selbständig leben zu können, ein entsprechendes Heim bieten können. Gemeinsam mit Ihnen werden wir das schaffen. DANKE!